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Graphic Novels


Ich liebte Comics schon bevor ich überhaupt lesen konnte, da mich die Dynamik und Fantasie der bunten Bildergeschichten bereits im Kindergartenalter in ihren Bann zogen. Die bunten Strips waren wohl Teil einer Beilage der Zeitschrift „Eltern“. Früheste Erinnerungen sind der dicke („Wer ist hier dick?!!!“) Obelix und seine Arschbombe in ein Schwimmbassin, das danach völlig entleert war.

Jahrzehntelang versuchte ich vergebens, eine andere Comic-Erinnerung wiederzufinden: Zwei Kinder und ein riesiger Roboter – und eine Maschine, die den Geist des Jungen auf den Robot-Giganten übertragen sollte. Lange glaubte ich, es hätte sich um eine „Suske und Wiske“-Geschichte gehandelt, bis ich dann irgendwann herausfand, dass es sich in Wahrheit um eine „Stups und Steppke“-Geschichte gehandelt hatte. Nach so vielen Jahrzehnten dann tatsächlich das Comicheft in Händen zu halten, hatte einen ganz besonderen Zauber. Allerdings hätte ich schwören können, dass der Roboter eher orange gewesen ist und einen oben abrundeten Kopf hatte.
 

© Dargaud und Ehapa

Meine Eltern hatten große Probleme mit meiner mehr und mehr erwachenden Comic-Leidenschaft… Angesichts meiner herausragenden Leistungen in Kunst und Deutsch, glaubten sie daran, dass meine künstlerischen Talente Grundpfeiler meiner Karriere sein würden – und dass die Schundhefte sie verkümmern lassen würden. Ich blieb trotzdem Comic-Fan ?

Mittlerweile hat sich mein Geschmack, was Comics und Graphic Novels angeht, natürlich weiterentwickelt (ich ziehe Marvel stets DC vor, mag Spiderman und liebe den HULK und bin ein Riesenfan von Dan Dare! Zum Entspannen am Strand und im Grünen gönne ich mir gern Spirou und Fantasio). Aber irgendwie mag ich noch immer auch alles, was mir als Kind Spaß gemacht hat. Aber hier werde ich dann doch nur jene Werke vorstellen, die mit Fetisch und SM zu tun haben – denn diese fesseln mich mit weitem Abstand am meisten. Allen voran die unglaublich großartige „Sonnenstein“-Serie von Stjepan Šejić.
 

© Carlsen und Ehapa

Schon seit längerem hat sich der Begriff „Graphic Novel“ für besonders anspruchsvolle und künstlerische Werke, die eine gezeichnete Bildererzählung mit Texten in Sprech- und Gedankenblasen (oder Bildunterschriften) kombinieren, eingebürgert. Diese faszinierenden Werke als „Comic“ zu bezeichnen, würde ihnen auch nicht gerecht werden. Natürlich sind die Grenzen fließend, aber die Werke, die ich hier vorstellen möchte, haben sich die Bezeichnung „Graphic Novel“ definitiv verdient und nur noch sehr wenig mit ihren Zeitungs-Strip-Vorgängern gemein.

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Wieso ausgerechnet ich einen Blog über Leidenschaft, Sex und alles drum herum verfasse? Weil ich bis vor einigen Jahren selbst noch unfassbar ahnungslos war, mich am liebsten in Kuscheltraumwelten versetzte und ein süßes, doch unscheinbares sexuell fast völlig unerfahrenes Pflänzchen war.

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